Dienstleistungen  
     
 

- Diagnostik von klinischen und chirurgischen Erkrankungen im Neonatal- und Kindesalter

- Postmortem Diagnostik zur Identifizierung der Todesursache im Perinatal- und Kindesalter

- Multidisziplinäre Besprechungen (wöchentlich und monatlich)

- Tiroler perinatale Mortalitätsbesprechung

- K-basierte Qualitätskontrolle von pränatalen Ultraschalluntersuchungen und Autopsiebefunden

- Untersuchungen fetaler, neonataler, pädiatrischer und adoleszenter Leber- und Stoffwechselerkrankungen

- Untersuchungen zur Onkogenese solider pädiatrischer Tumoren

- Phänotyp-Genotyp Korrelation von fetalen, perinatalen und pädiatrischen Erkrankungen

- Vergleich klinischer und dysmorphologischer Muster und Untersuchung genetischer Defekte


Techniken:

- Konventionelle Histologie und Histochemie
- Mathematisch-qualitative Methoden
- Immunhistochemie
- in situ Hybridisierung
- Protein, DNA und RNA Extraktion
- PCR-basierte, molekularbiologische Methoden


Integration der Klinik: "Clinical integration System"

Beim "Clinical integration System" handelt es sich um eine sichere, verschlüsselte Internetplattform, die es den Klinikern ermöglicht, auf alle relevanten Patientendaten zuzugreifen. Durch CIS können, abhängig von den jeweiligen Nutzungsprivilegien, verschiedene klinische Ressourcen abgefragt werden, inklusive der Ergebnisse der Pathologie. Das System genügt allen internationalen und nationalen Sicherheitsansprüchen. Die postmortalen Untersuchungen werden entsprechend den nationalen und internationalen Gesetzen durchgeführt unter Berücksichtigung der Patientenwünsche und religiösen Überzeugungen, ohne dabei an Standardisierung oder diagnostischer Wertigkeit zu verlieren.


Pädiatrische Pathologie in Innsbruck:

Alle Prozeduren erfolgen unter der Supervision des Fachbereichsleiters (Associate Professor Dr. med. Consolato Sergi, Facharzt für Pathologie und Pädopathologie) am Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Innsbruck, Österreich (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Gregor Mikuz, Professor für Pathologie).

Diagnostik und Forschung an menschlichem Gewebe wird entsprechend den nationalen und internationalen Gesetzen vorgenommen.

Es existieren nationale und internationale Kooperationen mit europäischen und aussereuropäischen Ländern zur Qualitätssicherung der Diagnostik bei Kindern und Familien.


Qualitätssicherung:

Die Qualitätssicherung wird mit nationalen und internationalen Gesellschaften abgestimmt. Teile der Qualitätssicherung beinhalten technische Kompetenz und Weiterbildung der Mitarbeiter, Validität und Eignung der Testmethoden, Handhabung und Transport des Probenmaterials, Nachvollziehbarkeit bei den Diagnosen, externe und interne Qualitätserhebungen, Photodokumentation und Optimierung des Ablaufes.


Ausbildung in Pädopathologie:

Assistenzärzte für Pathologie werden gezielt in ihren Fähigkeiten bei Autopsie und chirurgischer, pädiatrischer Pathologie weitergebildet. Sie werden mit der Beurteilung wichtiger pädopathologischer Befunde vertraut gemacht und nehmen an multidisziplinären Treffen teil.